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06/22: Mark Forster, Gregor Meyle und BAP.

Endlich wieder Livemusik Treffen, Abtanzen, Spaß haben: Nach zwei Jahren Pause aufgrund der Corona-Pandemie feiert das internationale Musik- und Theaterfestival KulturPur seinen 30.Geburtstag auf dem Giller bei Hilchenbach mit vielen Gästen und Gratulanten. Mark Forster gibt sich die Ehre, BAP spielen drei Stunden, Suzi Quatro wirbelt mit 72 Jahren über die Bühne,  Alice Merton freut sich "riesig live" zu spielen und  Gregor Meyle macht den Giller zu seinem Wohnzimmer.  Spider Murphy Gang lassen es nach  Mitternacht krachen, nicht zu vergessen die Philharmonie Südwestfalen und die Chöre aus Die Besten im Westen. Es zieht wieder Besuchermassen  mitten in die Natur zum  "Platz im Nirgendwo" (Zitat Live Aid Gründer Bob Geldof).  Das (Kultur)-Leben ist wieder da. Das Wetter spielt  bis auf den leicht verregneten Pfingstsonntag gut mit beim sechstägigen Programm vom 1. bis zum 6. Juni.

 

Der Samstag ist einer der stärksten Besuchertage seit vielen Jahren, sagen die Veranstalter.„KulturPur ist das einzige Zeltfestival in Deutschland, das in kostenlose Außenshows investiert“, so Festivalleiter Jens von Heyden. Und so gibt es auf den Wiesen rund um die „Zeltstadt“ ein Non-Stop-Programm. Die belgischen Chaos-Kellner von „Sitting Duck“ eröffnen ihr neues Restaurant, die Covent Garden Streetperformer James James und Super Scott bringen mit ihrem britischen Brachialhumor auch die  Siegerländer zum Lachen. Ein roter Blickfang der verführerischen Art ist  Victorine Pasman  mit ihrem 4,5  Meter hohem Barockkleid. Zum Abschluss gratuliert  Mark Forster im proppenvollen Zelt.  Geschätzte 50.000  „Geburtstagsgratulanten“ pilgern zum Festival auf die  Ginsberger Heide. Was für ein schöne und gelungene 30+2 Geburtstagsfeier.  

 

 

 

 

Vier Kulturmacher gründen 1991 das Musik- und Theaterfestival

KulturPur wurde 1991 von vier kommunalen Kulturmachern unter Federführung des Kultur!Büro des Kreises Siegen-Wittgenstein ins Leben gerufen: Stefan Schliebs (Stadt Siegen), Michael Townsend (Stadt Kreuztal), Hartmut Kriems und „Mister Kultur“ Wolfgang Suttner (Kreis). Spielorte sind der „Giller“ und die „Ginsburg“ bei Hilchenbach-Lützel. In 30 Jahren waren rund 6000 Künstler in 2000 Shows zu sehen. Rund 1,5 Millionen Menschen besuchten bis heute das Zeltfestival. Aus der Historie ragen bisher Konzerte mit Mikis Theodorakis, Juliette Gréco, Gilbert Bécaud, Miriam Makeba, Simple Minds, Sarah Connor, Bob Geldof, Anastacia, Status Quo und Foreigner heraus.